Berufe

Das Winzling-Set Berufe besteht aus neun Winzlingen, welche die Berufe Postbote, Schornsteinfeger, Polizist, Feuerwehrmann, Koch, Maler, Arzt, Krankenschwester und Straßenkehrer darstellen. Wir bieten hier eine Möglichkeit, jeden Beruf/Winzling pro Kindergartentag mit den Kindern zu erarbeiten bzw. einzuführen. An neun aufeinander folgenden Tagen gibt es zu jedem Beruf viele Informationen und Anregungen für das Freispiel oder gezielte Aktionen, wodurch die Kinder selbst aktiv werden können (Rollenspiel) und den jeweiligen Beruf "begreifen". Das Projekt ist so konzipiert, dass möglichst früh, wenn alle Kinder da sind, im Kreis ein kurzes, einleitendes Gespräch mit dem entsprechenden Winzling stattfindet. Anschließend folgt eine "lebendige" Geschichte, welche die Kinder zum miterzählen, überlegen und aufmerksamen zuhören anregen sollen. Danach bieten sich im Freispiel passende Aktionen an.

Soweit es möglich ist, können verschiedene Einrichtungen der hier vorgegebenen Berufe mit den Kindern besucht werden. Dazu rechtzeitig einen Besichtigungstermin vereinbaren.

Beginnen mehrere Gruppen dieses Projekt, fängt eine Gruppe wie beschrieben und die anderen mit einem anderen Beruf an. Wichtig ist, dass jede Gruppe recht früh den Malerberuf erarbeitet, da dessen Tagesaktion für das ganze Projekt von Bedeutung ist.

Für die Berufswinzlinge kann eine Stadt aus Schuhkartonhäusern gebaut werden. Es gibt zudem passende, fertige original Winzling-Häuser zu kaufen: Feuerwehr, Bäckerei, Krankenhaus, Polizei und so weiter.
Zu Beginn des Projektes kann eine Gesprächsrunde geführt werden, wer mal was werden will und was das Kind an diesem Traumberuf toll findet. Diese Gesprächsrunde zum Abschluss wiederholen - wer hat seine Meinung geändert?
Aus Omas Kinderzeit bietet sich das Lied "Grün, grün, grün sind alle meine Kleider" an. Der Text einer Strophe zur Erinnerung: "Grün, grün, grün sind alle meine Kleider. Grün, grün, grün ist alles, was ich hab'. Darum lieb' ich alles, was so grün ist, weil mein Schatz ein Polizist/Förster/Jäger/? ist." - Farben und dazu passende Berufe austauschen.

Rollenspiele ermöglichen dem Kind, positive und negative Erlebnisse zu verarbeiten.

Fremde und eigene Verhaltensweisen werden auf die Spielsituation übertragen.

Kinder können im Rollenspiel sein, was sie sein möchten. Sie schlüpfen aus der eigenen Haut. Das Kind schlüpft in verschiedene Rollen (Personen, Figuren, Tiere, Gegenstände), um sich in diese hineinzufühlen. So haben die Kinder die Möglichkeit, Dinge zu verstehen.

Im Rollenspiel entwickeln die Kinder soziale Beziehungen.

Die Sprache wird gefördert. Die Kinder lernen hier, dass sie sprechen müssen, damit sie Mitspieler für das Spiel finden und das Spiel überhaupt vonstatten gehen kann.

Konflikte entstehen dabei und die Kinder müssen versuchen, die Konflikte irgendwie zu lösen.
Angstbewältigung durch gezieltes Rollenspiel - etwa Krankenhaussituation.

Die Kinder können ihrer Phantasie freien Lauf geben.

Aktuelle Ereignisse werden nachgespielt und somit vertieft.

Das Rollenspiel dient dem Kind zur Identitätsfindung.